Jeder Bürger darf sich einmal im Jahr kostenlos darüber informieren, welche Daten durch die Schufa über ihn gespeichert werden. Nun kritisieren Verbraucherschützer jedoch das kostenlose Angebot der Schufa.
Grund für die Kritik ist die Zusammenstellung der Informationen. Nach Auffassung von Verbraucherschützern ist die kostenlose Auskunft für die Verbraucher nur schwer lesbar und verursacht zu viele weitere Fragen. Frank-Christian Pauli, Bankenreferent beim Verbraucherzentrale Bundesverband, erklärte, dass die Übersicht, die von der Schufa als kostenlose Auskunft übermittelt wird, nur schwer lesbar, irreführend und unverständlich ist.
Die Schufa wies die Kritik von den Verbraucherschützern zurück und erklärte, dass die Auskunft den gesetzlichen Anforderungen entspricht. Zudem wurde sie mit den Aufsichtsbehörden abgestimmt. Verbraucher haben seit April 2010 das Recht, einmal im Jahr eine kostenlose Schufa-Auskunft zu erhalten.
Durch die Auskunft erfahren sie, welche Daten die Schufa über sie gespeichert hat. Dabei kann es sich um Informationen zu Wohnortwechsel und Alter, sowie zur Anzahl der Girokonten handeln. Alle Daten werden von der Schufa für die Berechnung einer Bonitätseinstufung verwendet. Pauli betonte, dass in den Antworten der Auskunft nicht deutlich wird, welche Daten in das sogenannte Scoring hineinspielen.
